FAQ
Häufige Fragen
Kurze Antworten zu Arbeitsbereich, Datenschutz, KI-Funktionen und Ihren Daten. Nutzen Sie die Suche oder filtern Sie nach Thema.
Erste Schritte
Was ist Psychiatrie.Ink?
Psychiatrie.Ink ist ein klinischer Schreib-Arbeitsbereich, entwickelt speziell für die psychiatrische Dokumentation: Aufnahme-Anamnesen, Verlaufseinträge, psychopathologische Befunde, Diagnosen, Medikationspläne, Laborwerte und Therapieplanung — alles in einem ruhigen, fallzentrierten Arbeitsbereich, mit optionaler KI-Unterstützung, die stets auf Ihre Freigabe wartet.
Wie lege ich meinen ersten Patientenfall an?
Nach der Anmeldung landen Sie auf dem Dashboard („Meine Patienten"). Klicken Sie auf die Schaltfläche für einen neuen Patienten, geben Sie einen Namen oder ein Arbeitskürzel ein — der Fall öffnet sich mit allen klinischen Bereichen: Anamnese, Verlauf, Diagnose, Labor, Medikation und Therapie. Patientenidentifikatoren werden in Ihrem Browser verschlüsselt, bevor irgendetwas gespeichert wird.
Gibt es eine Einführung und Hilfe für den Einstieg?
Ja. Beim ersten Anmelden führt Sie eine kurze Einführung (4–5 Schritte) durch den Ablauf, die klinischen Bereiche und die Rolle der KI. Sie ist überspringbar und lässt sich jederzeit über das Hilfemenü neu starten. Auf dem Dashboard begleitet Sie eine „Erste Schritte"-Checkliste bis zum ersten fertigen Dokument, kleine Hilfe-Hinweise erklären einmalig die wichtigsten Bedienelemente, und leere Bereiche zeigen, was als Nächstes zu tun ist. Dezente, vollständig auf Ihrem Gerät berechnete Vorschläge helfen beim Strukturieren — nichts wird ohne Ihre Freigabe übernommen.
Welche Sprachen unterstützt der Arbeitsbereich?
Die gesamte Oberfläche ist auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar. Die Sprache der öffentlichen Seite folgt der Domain (psychiatrie.ink ist Deutsch, psychiatry.ink Englisch); innerhalb der App legen Sie Ihre bevorzugte Sprache jederzeit in den Einstellungen fest.
Muss ich etwas installieren?
Nein. Psychiatrie.Ink läuft vollständig in einem modernen Browser auf Desktop und Tablet — es gibt nichts zu installieren und nichts zu warten. Der Arbeitsbereich ist für größere Bildschirme optimiert, denn klinische Dokumentation braucht Raum.
Kann ich das Ganze mit einem Demo-Patienten ausprobieren?
Ja. Für neue Konten wird ein synthetischer Demo-Patient angelegt, mit dem Sie Dokumentation, Diagnoseunterstützung, Medikationspläne und Laborverläufe erkunden können, ohne echte Daten anzufassen. Alle Demo-Inhalte sind deutlich gekennzeichnet und enthalten keine echten Patientendaten.
Datenschutz & Sicherheit
Wo werden Patientendaten gespeichert?
Patientenidentifikatoren (Name, Geburtsdatum) werden in Ihrem Browser verschlüsselt und ruhen ausschließlich verschlüsselt — die Schlüssel liegen auf Ihrem Gerät. Klinische Inhalte werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt auf EU-gehosteter Infrastruktur gespeichert; dauerhaft gespeicherte oder protokollierte Identifikatoren im Klartext gibt es nicht. Bei einigen KI- und Diktatfunktionen können Identifikatoren vorübergehend an den Server übermittelt werden, damit klinischer Text vor dem Modellaufruf de-identifiziert bzw. transkribiert werden kann — sie werden dabei nur zur Verarbeitung genutzt, nicht gespeichert und nicht protokolliert. Ein optionales, mit Ihrer Passphrase verschlüsseltes Konto-Backup können Sie für Wiederherstellung und Gerätewechsel selbst aktivieren.
Gelangen Patientendaten jemals an die KI-Modelle?
Identifikatoren nicht. Zwei unabhängige Schutzebenen sichern jeden KI-Aufruf: Identifikatoren werden clientseitig verschlüsselt und sind nie Teil einer KI-Anfrage, und der Server de-identifiziert zusätzlich jeden klinischen Text, bevor er ein Modell erreicht. Werden dennoch identifizierende Muster erkannt, wird die Anfrage blockiert statt gesendet.
Werden gescannte Dokumente und PDFs ausgelesen?
Nein — bewusst nicht. Scans und PDFs können Patientenidentifikatoren im Bild enthalten (Briefköpfe, Stempel), die sich nicht zuverlässig entfernen lassen. Deshalb liest das System sie gar nicht: Die Datei wird verschlüsselt als Dokument abgelegt, das Sie ansehen können, und es werden keine Inhalte extrahiert (keine OCR, weder auf dem Gerät noch auf dem Server). Strukturierte Angaben aus einem Scan erfassen Sie manuell. Automatisch ausgelesen werden nur Textformate (DOCX, TXT, CSV, XLSX, JSON).
Wo wird die Zuordnung zwischen Patient und Fallakte gespeichert?
Jede Fallakte trägt nur eine zufällige Kennung (UUID). Die Verbindung zwischen dieser Kennung und dem echten Patienten – Name und Geburtsdatum – liegt ausschließlich verschlüsselt vor: auf Ihrem Gerät im Tresor und, falls Sie das verschlüsselte Konto-Backup nutzen, auf dem Server nur innerhalb eines mit Ihrer Passphrase verschlüsselten Blocks. Der Server sieht z. B., dass „Fall a1b2c3… einen verschlüsselten Datensatz von 12 KB hat", aber nicht, dass a1b2c3… „Jane Doe, geb. 1980" ist. Selbst bei einem Server-Einbruch würden nur Chiffretext und nicht-identifizierende Metadaten sichtbar – keine Namen, keine Zuordnung, keine Fallinhalte und keine gescannten Dokumente (die verlassen Ihr Gerät nie).
Was bedeutet „Zero-Knowledge" in der Praxis?
Die Schlüssel, die Patientenidentifikatoren schützen, existieren nur auf Ihren Geräten — wir können sie nicht lesen, und niemand, der unsere Server kompromittieren würde, könnte es. Die Kehrseite: Für Gerätezugang und Backups sind Sie selbst verantwortlich. Dafür bietet die App ein verschlüsseltes Konto-Backup mit Passphrase — für Wiederherstellung und Gerätewechsel.
Welche Speicher-Modi gibt es — und was passiert beim Löschen von Browserdaten?
Vier Modi, wählbar unter Einstellungen → Datenschutz: „Nur lokal" (alles bleibt im Browser), „Patientenliste synchronisieren" (Liste geräteübergreifend, Fallakten lokal), „Alles verschlüsselt synchronisieren" und „Nur Fallakte synchronisieren" (Fallinhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt in der Cloud, Name und Geburtsdatum nur auf dem Gerät). Die App fordert beim Anmelden persistenten Browser-Speicher an, damit der Browser lokale Daten nicht automatisch wegräumt. Wichtig trotzdem: Wer Browser- bzw. Websitedaten manuell löscht, löscht damit alle lokalen Fälle unwiederbringlich — exportieren Sie regelmäßig ein Tresor-Backup oder aktivieren Sie einen Sync-Modus. In Chrome und Edge können Sie zusätzlich einen lokalen Backup-Ordner wählen: Die App legt dort automatisch verschlüsselte Sicherungen Ihrer Fallakten ab, die auch das Löschen der Browserdaten überstehen — wiederherstellbar mit Ihrer Passphrase.
Können Kolleginnen und Kollegen in meiner Praxis meine Fälle sehen?
Nur wenn Sie sie teilen. Team-Arbeitsbereiche unterstützen Rollen und fallbezogene Zugriffsrechte mit Audit-Protokoll; Fallbesprechungen mit Kolleginnen und Kollegen nutzen standardmäßig de-identifizierte Fallpakete. Nichts wird automatisch geteilt.
Wie hält es Psychiatrie.Ink mit der DSGVO?
Das Produkt ist konsequent um DSGVO-Prinzipien herum aufgebaut: Datenminimierung, clientseitige Verschlüsselung der Identifikatoren, EU-Hosting, De-Identifikation vor jeder KI-Verarbeitung und jederzeit vollständiger Export Ihrer Daten. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und die aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter sind auf dieser Website veröffentlicht.
Wo sehe ich, wie das System aufgebaut ist?
Die Architektur-Seite erklärt das Kerndesign in klarer Sprache: den Zero-Knowledge-Patiententresor, das eine abgesicherte Gateway, das jeder KI-Aufruf passieren muss, und die beiden benannten Systeme hinter dem Arbeitsbereich — Mira, die Wissenskuratorin, und Noevia, eine deterministische klinische Inferenz-Engine, jetzt in der Beta. Die Sicherheitsseite ergänzt Schritt-für-Schritt-Diagramme der Verschlüsselung mit konkreten Beispielen.
KI & Credits
Was kann die KI-Unterstützung konkret?
Klinische Texte entwerfen und strukturieren, Diktat mit Transkription, sprachgesteuerte Inline-Bearbeitung markierter Textstellen, Diagnosekriterien-Unterstützung, Zusammenfassungen und medikationsbezogene Prüfungen. Jede KI-Ausgabe ist ein Entwurf: Nichts wird in die Akte übernommen, bevor Sie es geprüft und freigegeben haben.
Stellt die KI Diagnosen?
Nein. Die Diagnosekriterien-Unterstützung (Butterfly) prüft dokumentierte Kriterien zuerst deterministisch und zieht KI nur für offene Punkte heran — und selbst dann bleibt das Ergebnis beratend, mit Evidenzzitaten. Eine Diagnose gelangt ausschließlich durch Ihre explizite klinische Entscheidung und Attestierung in die Akte.
Was ist NOEVIA?
NOEVIA ist eine deterministische, regelbasierte Analyse, die die dokumentierten Befunde eines Falls zu einem strukturierten klinischen Überblick verdichtet — dimensionale Profile und Mechanismus-Hypothesen über 27 Dimensionen und 15 Mechanismus-Domänen, jede bis zur Quelldokumentation nachvollziehbar. Sie läuft vollständig auf Ihrem Gerät, nutzt in der Bewertung kein Sprachmodell und verbraucht keine KI-Credits. Sie ist ausschließlich beratend: Sie stellt keine Diagnose und schreibt nichts in die Akte — Ihre klinische Beurteilung entscheidet immer. NOEVIA ist jetzt in der Beta mit begrenztem Umfang (derzeit tragen erst einige Dimensionen und Mechanismen aktive Regeln, der Rest zeigt „Nicht bewertet"), und die verwendeten Gewichte sind Entwürfe und stehen noch unter klinischem Vorbehalt. Sie finden NOEVIA als eigenen Reiter innerhalb einer Patientenakte.
Was sind KI-Credits und wie funktionieren sie?
KI-Aktionen (Entwürfe, Diktat, Analysen) verbrauchen Credits — abhängig von Länge und Tiefe der Aufgabe. Werkzeuge wie Kurzverlauf und Übersetzen zeigen die geschätzten Kosten schon vor dem Start an. Ihr Tarif enthält ein monatliches Credit-Kontingent, zusätzliche Credits sind buchbar. Fällt Ihr Guthaben unter 100 Credits (und erneut unter 25), erhalten Sie einmalig eine E-Mail-Warnung — ohne wiederholte Erinnerungen. Sind die Credits aufgebraucht, funktionieren Schreiben, Bearbeiten und Exportieren uneingeschränkt weiter — nur die KI-Aktionen pausieren.
Welche KI-Modelle kommen zum Einsatz?
Psychiatrie.Ink leitet KI-Aufgaben an führende Modelle in drei Qualitätsstufen — Wirtschaftlich, Standard und Gründlich — plus eine ausdrücklich zuschaltbare Maximalstufe für die schwierigsten Aufgaben. Für Praxen mit entsprechenden Anforderungen steht eine Modelloption mit EU-Residenz bereit. Alle Aufrufe laufen unabhängig vom Anbieter durch dasselbe De-Identifikations-Gateway.
Wer pflegt die Medikamenten-Wissensdatenbank?
Die psychopharmakologische Wissensdatenbank wird mit Hilfe von Mira gepflegt, unserem internen Wissenskurations-System. Mira auditiert die Datenbank auf Lücken und Widersprüche, überwacht Quellen wie PubMed, Europe PMC, EMA und FDA und bereitet vollständig nachvollziehbare Verbesserungsvorschläge vor — jede risikorelevante Änderung wird vor der Veröffentlichung ärztlich geprüft. Mira arbeitet ausschließlich auf der Wissensdatenbank und hat keinen Zugriff auf Patientendaten. Die Architektur-Seite beschreibt ihre Arbeitsweise.
Kann ich vollständig ohne KI arbeiten?
Ja. Die KI-Unterstützung ist optional und wird pro Aktion ausgelöst — nichts läuft im Hintergrund über Ihre Notizen, ohne dass Sie es anstoßen. Als reines Dokumentationswerkzeug ist der Arbeitsbereich voll funktionsfähig.
Dokumentation & Tools
Welche Dokumenttypen werden unterstützt?
Aufnahme- und Anamnesedokumentation, longitudinale Verlaufseinträge, psychopathologische Befunde, Diagnosen mit ICD-10/11-Kodierung, Medikationspläne, Labordokumentation mit Verläufen, Planung von Psychotherapie und komplementären Verfahren, Entlassberichte und Arztbriefe — plus wiederverwendbare Dokumentvorlagen.
Wie funktioniert das Diktieren?
Klicken Sie im Editor auf das Diktier-Element und sprechen Sie — die Transkription wird als Text eingefügt. Vor der ersten Aufnahme bestätigen Sie per Checkbox, dass die Einwilligung der Patientin / des Patienten vorliegt; ohne diese Bestätigung startet keine Aufnahme (beim Wechsel zu einem anderen Fall wird erneut gefragt). Sie können außerdem eine beliebige Passage markieren und eine gesprochene oder getippte Anweisung geben (Tastenkürzel ⌘⌥B) — die KI schlägt eine Überarbeitung vor, die Sie annehmen, verwerfen oder erneut ausführen lassen.
Kann ich Dokumente vidieren (signieren und sperren)?
Ja. In der Detailansicht eines Dokuments im Bereich Dokumente gibt es die Aktion „Vidieren". Dabei werden Name und Zeitpunkt festgehalten; das Dokument ist danach schreibgeschützt — Bearbeiten und „Im Arbeitsbereich öffnen" entfallen. Vidierte Dokumente lassen sich weiterhin duplizieren, exportieren und drucken. Für Änderungen erstellen Sie über „Duplizieren" eine bearbeitbare, unsignierte Kopie; das vidierte Original bleibt unverändert.
Gibt es einen Visitenmodus für Station und Praxis?
Ja. Über das Dashboard öffnen Sie die Visite — auf Station wie in der Praxis: Termine aus dem heutigen Kalender werden automatisch übernommen, weitere Patienten fügen Sie per Suche hinzu und ordnen die Reihenfolge per Drag & Drop. Pro Patient zeigt die Visitenansicht Diagnosen, aktuelle Medikation (direkt bearbeitbar, inkl. letzter Änderung), Sicherheitshinweise mit Risiko-Aktualisierung, die letzten Verlaufseinträge, auffällige Laborwerte und das letzte EKG — plus dieselben adaptiven Schnellaktionen wie die Übersicht (geführte Verlaufsnotiz, Diktat, Risiko-Update, Medikationsänderung u. a.), eine Aufgaben-Box (Aufgaben speichern nur die Fall-ID, nie den Patientennamen) und ein Schnelleintrag-Feld für die Verlaufsnotiz, auf Wunsch mit KI ausformuliert (Vorschlag wird erst nach Ihrer Prüfung übernommen). Mit Vor/Zurück wechseln Sie zwischen den Patienten, die vollständige Fallakte ist einen Klick entfernt.
Was ist die Butterfly-Diagnosekriterien-Unterstützung?
Butterfly gleicht Ihre Dokumentation mit operationalisierten Diagnosekriterien ab, zeigt, welche Kriterien erfüllt, nicht erfüllt oder unklar sind, und schlägt für die unklaren Punkte gezielte Fragen vor. Sie entscheiden jeden Punkt klinisch (vorhanden / nicht vorhanden / unklar) — Ihre Attestierungen, nicht die KI, sind die maßgebliche Quelle.
Was bietet der Bereich Psychotherapie?
Ein eigener Psychotherapie-Arbeitsbereich mit kompakten klinischen Tabs: Überblick, Fallkonzept (geführte SORKC-Verhaltensanalyse und kognitive Konzeptualisierung nach Beck plus Makroanalyse), Therapieziele mit Erfolgskriterien, phasenbasierte Therapieplanung, Sitzungsdokumentation, Übungen und Hausaufgaben, Evaluation mit Messwertverläufen und Zielerreichung sowie Rückfallprophylaxe. Sitzungen lassen sich kurz, detailliert, per Diktat oder als Freitext dokumentieren und erscheinen als reguläre Einträge im Verlauf.
Trifft die KI in der Psychotherapie Behandlungsentscheidungen?
Nein. Die sechs KI-Aktionen — Fallkonzept, Zielvorschläge, Therapieplan, Hausaufgaben, Sitzungszusammenfassung und Rückfallprophylaxe — liefern editierbare Entwürfe, abgestimmt auf das gewählte Verfahren. Gesendet wird nur de-identifizierter Plankontext, und nichts gelangt in die Akte, bevor Sie es geprüft und ausdrücklich übernommen haben.
Kann ich ein Konsil anfordern?
Ja. Im Fallbereich „Konsil" stellen Sie die Anfrage vollständig lokal zusammen — Fachrichtung, klinische Fragestellung, Kurzanamnese und ausgewählte Fallabschnitte, wahlweise de-identifiziert oder pseudonymisiert. Übergeben wird per Druck (Deckblatt) oder Datei-Export mit vollem Inhalt. Ein Online-Zugriff für externe Ärztinnen und Ärzte (Login/Einladungslink) ist bewusst noch deaktiviert.
Wie kommen Laborwerte in den Arbeitsbereich?
Fügen Sie den Text eines Laborbefunds ein — der Parser extrahiert die Werte in strukturierte Einträge — oder importieren Sie CSV-/Excel-Dateien über den Integrations-Hub. Die Werte werden mit Referenzbereichen, Trendgrafiken über die Zeit und optionaler Korrelation mit Medikationswechseln angezeigt.
Gibt es Vorlagen, die ich wiederverwenden oder teilen kann?
Ja. Die Vorlagen-Bibliothek enthält klinische Dokumentvorlagen und Erhebungsinstrumente, und über die Community-Bibliothek laden Sie von Kolleginnen und Kollegen geteilte Vorlagen herunter (mit Bewertungen) oder veröffentlichen eigene. Vorlagen enthalten niemals Patientendaten.
Wie erstelle ich Patientenaufklärungen — und was steht am Ende des Dokuments?
Mit „Patientenaufklärung — Thema frei wählbar" erstellen Sie patientenfreundliche Aufklärungen zu Medikamenten, Erkrankungen, Therapien oder freien Themen — abschnittsweise KI-generiert und erst nach Ihrer Freigabe final. Beim Eintippen des Themas werden vorhandene eigene Aufklärungen und passende Vorlagen aus Bibliothek und Community angeboten, damit nichts doppelt generiert wird. Jede Ausgabe — Druck, PDF, Word, Text, Zwischenablage und die gespeicherte Notiz — endet mit einem Einverständnis-Abschnitt (Ankreuzfelder und Unterschriftszeilen für Patient:in und Ärzt:in). Freigegebene Aufklärungen lassen sich als Vorlage in die Bibliothek übernehmen, und pro Dokument werden Erstellt-/Geändert-Metadaten samt Änderungsverlauf mitgeführt. In der Medikation lässt sich die Aufklärung außerdem direkt für den gesamten Plan, für ausgewählte oder für einzelne Wirkstoffe erstellen; liegt für einen aktiven Wirkstoff bereits eine freigegebene Aufklärung in der Wissensdatenbank vor, wird sie dort automatisch angeboten.
Daten & Integrationen
Kann ich Daten aus anderen Systemen importieren?
Ja — der Integrations-Hub importiert Dateien ohne technisches Vorwissen: Datei auswählen, das Format (Psychiatrie.Ink-JSON, FHIR-Bundle, CSV-/Excel-Tabellen, CDA/XML-Dokumente) wird automatisch erkannt. Sie sehen immer zuerst eine Vorschau mit Duplikaterkennung, und ohne Ihre ausdrückliche Bestätigung wird nichts in einen Fall geschrieben.
Kann ich meine Fälle exportieren?
Jederzeit. Fallexporte stehen als Psychiatrie.Ink-JSON (vollständig, re-importierbar), FHIR-R4-Bundle, CSV-/Excel-Tabellen oder als lesbares PDF-Paket zur Verfügung — mit einer Vorschau, die genau zeigt, was der jeweilige Export enthält. Es gibt keinen Daten-Lock-in.
Bekomme ich meine Termine in meine Kalender-App?
Ja. Termine lassen sich als Standard-Kalenderdatei (.ics) exportieren, die mit Apple-, Google- und Outlook-Kalendern funktioniert. Die Einträge sind standardmäßig datenschutzneutral formuliert („Psychiatrie.ink-Termin") — weder Patientennamen noch klinische Inhalte verlassen den Arbeitsbereich, sofern Sie es nicht ausdrücklich anders festlegen.
Gibt es eine Anbindung an mein Klinik- oder Praxissystem (KIS/PVS)?
Ein geführter Assistent hilft Ihnen, den Datenaustausch mit Klinik-, Praxis- und Laborsystemen einzurichten — orientiert an den in Ihrer Region üblichen Standards. Dateibasierter Austausch (FHIR, HL7, CSV) funktioniert bereits heute; direkte Live-Anbindungen sind vorbereitet, bleiben aber bewusst deaktiviert, bis ein sicheres Zugangsdaten-Management steht.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?
Sie können jeden Fall vollständig exportieren (JSON, FHIR, PDF) — vor oder nach der Kündigung. Die Kontolöschung entfernt Ihre Daten aus unseren Systemen; da die Identifikatoren mit Ihren Schlüsseln verschlüsselt sind, waren sie für uns ohnehin nie lesbar.
Praxis & Team
Was ist der Praxis-Modus und was ist enthalten?
Der Praxis-Modus erweitert dieselbe Anwendung um einen Team-Workspace: Sie laden Mitglieder per E-Mail-Link ein, vergeben Rollen (Admin/Psychiater:in, Psycholog:in/Psychotherapeut:in, Empfang/Assistenz, Therapeut:in, Leser:in), teilen Fälle gezielt, kommunizieren über Team-Notizen, Übergaben und Aufgaben und sehen ein Aktivitäts-/Audit-Log. Praxis Starter enthält bis zu 4 Plätze und 1.500 geteilte KI-Credits pro Monat; größere Tarife erweitern Plätze, Credits und Berechtigungstiefe.
Wie funktioniert der geteilte KI-Credit-Pool?
Das Praxis-Abo läuft über das Konto der Praxisinhaber:in, dessen Guthaben zum gemeinsamen Pool wird: Jede KI-Nutzung eines aktiven Mitglieds wird daraus abgebucht. Die Praxisleitung kann optional pro Mitglied ein monatliches Credit-Limit setzen, sieht die Nutzung pro Mitglied im Praxis-Dashboard und erhält Warnungen, bevor der Pool zur Neige geht. Zusätzliche Credit-Pakete und automatische Aufladung stehen wie in der Einzelnutzung zur Verfügung.
Was sieht Empfang/Assistenz — und was nicht?
Standardmäßig nur Termine, Aufgaben und Verwaltungsdaten. Klinische Notizen, Diagnosen, Medikation, Laborwerte, Risikoeinschätzungen und Psychotherapie-Inhalte sind ausgeschlossen — nicht nur per Oberfläche, sondern kryptografisch: Ohne freigegebenen Fallschlüssel lassen sich klinische Inhalte und Team-Notizen gar nicht entschlüsseln. Die Praxisleitung kann einzelne Berechtigungen (z. B. „Klinische Inhalte einsehen") pro Person ausdrücklich freischalten.
Wie bleiben gemeinsame Fälle verschlüsselt?
Jeder geteilte Fall hat einen eigenen AES-256-Fallschlüssel, der pro Teammitglied einzeln mit dessen persönlichem RSA-Schlüssel verschlüsselt („gewrappt") wird. Der Server speichert nur Ciphertext und gewrappte Schlüssel — er kann Inhalte nie lesen. Entzieht die Praxisleitung einen Fallzugriff, wird der gewrappte Schlüssel des Mitglieds gelöscht.
Tarife & Problemlösung
Was kostet Psychiatrie.Ink?
Die Einzelnutzung beginnt mit einer einmonatigen kostenlosen Testphase inklusive 500 KI-Credits, danach £24,99/Monat oder £239,90/Jahr (20 % Ersparnis); Pro Plus mit 1.500 Credits pro Monat kostet £49,99/Monat. Für Gemeinschaftspraxen gibt es die Praxis-Tarife mit Team-Workspace, Rollen und geteiltem KI-Credit-Pool: Praxis Starter (bis zu 4 Plätze, 1.500 geteilte Credits/Monat) für £79,99/Monat, Praxis Team (bis zu 8 Plätze, 4.000 Credits/Monat) für £149,99/Monat und Praxis Plus (bis zu 15 Plätze, 10.000 Credits/Monat) für £299,99/Monat. Enterprise-Bereitstellungen für Organisationen sind auf Anfrage in Entwicklung. Details finden Sie im Preisbereich weiter oben.
Was passiert, wenn meine KI-Credits aufgebraucht sind?
Es geht nichts verloren, und außer den KI-Aktionen stoppt nichts: Sie schreiben, bearbeiten und exportieren ohne Einschränkung weiter. Buchen Sie zusätzliche Credits oder warten Sie, bis sich Ihr monatliches Kontingent erneuert — dann läuft die KI-Unterstützung weiter.
Ich kann mich nicht anmelden — was tun?
Nutzen Sie zuerst den Link zum Zurücksetzen des Passworts auf der Anmeldeseite. Prüfen Sie, ob Sie die richtige Arbeitsbereich-Adresse verwenden (app.psychiatry.ink) und ob Ihr Browser Cookies und lokalen Speicher dafür zulässt. Kommen Sie weiterhin nicht hinein, erreichen Sie uns über das Kontaktformular — wir helfen zeitnah.
Warum sehe ich meine Patienten auf einem anderen Gerät nicht?
Patientenidentifikatoren sind mit Schlüsseln verschlüsselt, die auf dem Gerät liegen, auf dem sie erstellt wurden — das ist das Zero-Knowledge-Prinzip. Für die Arbeit auf mehreren Geräten aktivieren Sie das verschlüsselte Konto-Backup mit Passphrase (Einstellungen → Arbeitsbereich-Tresor) und stellen es auf dem neuen Gerät wieder her; Cloud-Sync-Tarife halten klinische Inhalte geräteübergreifend verfügbar. Fehlen einzelne Inhalte — etwa Aufklärungen oder Notizen — auf dem zweiten Gerät, klicken Sie oben rechts im Dashboard auf „Jetzt synchronisieren"; das gleicht Fallakten, Identifikatoren, Aufklärungen und Notizen in einem Durchgang mit dem Konto ab.
Wie bekomme ich Hilfe oder melde ein Problem?
Im Arbeitsbereich beantwortet der Hilfe-Assistent (das Fragezeichen-Symbol in der oberen Leiste) Fragen zu Funktionen und Workflows. Für alles, was er nicht lösen kann — Fehler, Abrechnung, Datenschutzanfragen — nutzen Sie das Kontaktformular; unser Team antwortet per E-Mail.
Ihre Frage war nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular